Projekt: Stammzellenforschung


Jeder Mensch besteht aus verschiedenen Geweben, deren Ursprung die sogenannten Stammzellen sind. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass die Stammzellen eine entscheidende Rolle in der Entstehung und im Wachstum von Tumoren spielen. Die entarteten Stammzellen sind möglicherweise die Urzellen vieler Tumoren.

Die gängigen Anti­tumormedikamente zielen nur auf die grosse Masse der Tumorzellen ab und können den Krebs-Stammzellen nichts anhaben. Daher müssen diese Zellen auf ihre spezifischen Eigenschaften untersucht werden, was in der Vergangenheit nur anfänglich untersucht worden ist. 

Die ionisierende (”radioaktive”) Strahlung ist im Stande, funktionale und morphologische Veränderungen in den Krebsstammzellen zu verursachen. Im vorliegenden Projekt sollen daher die strahlenbiologischen Eigenschaften der Stammzellen ermittelt und ihre Modulationsmöglichkeiten erforscht werden.

Großes Potential in der Stammzellenforschung

Ziel der Forschung ist eine verbesserte Tumortherapie und eine bessere Wahl der Therapiemaßnahmen im Einzelnfall von krebskranken Patienten.

„Das Thema Stammzellenforschung in der Krebstherapie verbirgt noch großes Potential, das es zu erforschen gilt“, sagt Prof. Dr. med. Irenäus A. Adamietz, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologie des Marienhospitals Herne. Denn möglicherweise liefert das Verständnis über die Stammzellen den Schlüssel dazu, den Krebs eines Tages tatsächlich zu heilen.

Weitere Informationen zu dem Projekt Stammzellenforschung finden Sie hier.

 

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