Projekt: Strahlungsinduzierte Motilität der Tumorzellen als Ursache von Therapieversagen


Die Erfolgschancen in der Radio-Onkotherapie des Glioblastoms (Hirntumor) sind leider immer noch äußerst begrenzt. In dem auf 3 Jahre ausgelegten Forschungsprojekt soll untersucht werden, ob ein Grund dafür die gesteigerte Beweglichkeit der Tumorzellen unter Bestrahlung ist, so dass diese aus dem Strahlungsumfeld in das umliegende Gewebe auswandern.

Das Forschungsprojekt untersucht die Modulationsmöglichkeiten der Strahlenempfindlichkeit von Stammzellen und beschreibt die Eigenschaften dieser Zellen, die zum Rückfall der Tumortherapie führen. Dazu werden kultivierte Glioblastomzellen markiert und ihr Bewegungs- und Verteilungsmuster unter radiokativer Strahlung erfasst und analysiert.

Ziel der Forschung

Sollte sich die Hypothese der gesteigerten Motilität als wahr erweisen, untersucht das Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum, inwiefern durch Variation der Strahlungsparameter oder geeignete zusätzliche Medikamente der Therapieerfolg verbessert werden kann.

Die Untersuchung dieses Zusammenhangs leistet einen wichtigen Beitrag in der Grundlagenforschung der Strahlen- und Onkotherapie. Ziel des Forschungsprojekt ist die Optimierung der Therapiebedingungen zur Minimierung dieses Effektes auch im Hinblick auf die Therapie von Tumorstammzellen.

Weitere Informationen zu dem Projekt Strahlungsinduzierte Motilität finden Sie hier.

 

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